Zum Inhalt springen

Nutzenrechner

Schätzung · nur belegte Werte

Was bringt dir das? Rechne nach.

Gib ein paar Zahlen deines Betriebs ein. Der Rechner schätzt je Hebel – mehr Umsatz, weniger Kosten, weniger Verluste, weniger Schreibtisch – eine vorsichtige Spanne in Euro je Monat. Den Rechenweg und jede Quelle kannst du aufklappen. Eine Zusage ist das nicht.

  • Nur mit Quelle

    Wirkungen rechnen wir nur mit Studien, amtlichen Zahlen und Verbänden. Angaben von Software-Anbietern zeigen wir zur Einordnung – eine Wirkung rechnen wir damit nie.

  • Vorsichtig

    Netto statt brutto, nur was nach dem Wareneinsatz bleibt, die untere Grenze vorn. Was nicht belegt ist, bleibt grau.

  • Nur bei dir

    Der Rechner läuft in deinem Browser. Nichts wird gespeichert, gesendet oder ausgewertet – keine Tracker.

Dein Betrieb

Beispielwerte · erfunden

Ersetze die Beispielwerte durch deine. Gerechnet wird sofort, in deinem Browser – nichts wird gespeichert oder gesendet.

Grundzahlen
€

brutto, wie in deiner Kasse

€

Umsatz geteilt durch die Zahl der Bons

Plätze

innen und außen zusammen

je Woche

1 bis 7

Personen

alle im Dienstplan, auch Minijobs

Wenn du es weißt
Stück

ohne diese Zahl bleibt der No-Show-Schutz grau

%

leer = gemessene Vorgabe 1,3 % (Anbieter-Messung)

%

vom Netto-Umsatz · leer = Branchenwert 26–28 %

%

vom Netto-Umsatz · leer = Branchenwert 32,8 %

Deine Zeit
Std. je Woche

deine eigene Zeit heute, auch Telefon und Chat

Std. im Monat

deine eigene Zeit heute, bis die Daten beim Lohnbüro sind

€

Vorgabe 18,77 € = Ø Bruttostundenlohn im Gastgewerbe (Destatis, April 2025) – trag deinen ein

Schätzung · je Monat

Schätzung · keine Zusage

Vorsichtig geschätzt: ≈ 30–280 € im Monat – gerechnet nur mit belegten Wirkungen.

je Monat · Schätzung aus belegten Wirkungen, vorsichtig gerundet

Dazu Zeit: ≈ 4–8,5 Std. im Monat (≈ 75–160 € mit deinem Stundensatz) – aus deinen eigenen Stunden und einer Annahme, darum nicht in der Summe.

  • A · Mehr Umsatz

    nicht gerechnet

  • B · Weniger Kosten

    ≈ 25–270 €

    Schätzung

  • C · Weniger Verluste

    ≈ 0–10 €

    Schätzung

  • D · Weniger Schreibtisch

    ≈ 75–160 €

    ≈ 4–8,5 Std. · Annahme, nicht belegt

Preis gegen Schätzung, je Monat
Tresen Planen · Preis-Entwurf79 €
Geschätzter Nutzen≈ 30–280 €
Preis vorsichtige Schätzung bis zur oberen Schätzung

Der Preis von 79 € liegt innerhalb der belegten Spanne: Ob es sich rechnet, hängt daran, ob eher die vorsichtige oder die obere Schätzung stimmt. Die gesparte Zeit (≈ 75–160 € nach deinen Stunden) ist eine Annahme und hier nicht mitgezählt.

Ob es wirklich wirkt, zeigt dir Tresen selbst: Nach drei Monaten vergleichen der Inhaber-Bericht und die Umsatz-Auswertung gleich lange Zeiträume – vorher gegen nachher, gleiche Wochentage, und „zu wenig Daten“, wo es zu wenig sind.

Rechenweg und Quellen je Hebel

A · Mehr Umsatznicht gerechnet

Wie hole ich mehr aus den Gästen, die schon da sind? Das meiste davon hängt an der Kasse – und die rechnen wir nicht.

Tische und Warteliste A6, A7

nicht gerechnet

Kleinster passender Tisch für jede Buchung, „Tagesplan optimieren“ im Buch, Warteliste mit Wartezeit für Laufkundschaft.

Im Pilot nutzbar, neben deiner Kasse. Die SMS „Tisch frei“ braucht einen SMS-Anbieter.

Wirkt laut Studien fast nur an Abenden, an denen du Gäste abweist – bei niedriger Auslastung bringt eine bessere Tischzuweisung im Modell 0,11 bis 2,22 % Umsatz, bei hoher deutlich mehr. Wie oft du voll bist, weiß der Rechner nicht. Darum rechnen wir es nicht.
  1. Sitzplätze deine Eingabe52
  2. Öffnungstage je Woche deine Eingabe6
  3. Zum Einordnen: Netto-Umsatz je Sitzplatz und Öffnungstag gerechnet23,62 €
B · Weniger Kosten≈ 25–270 €

Wo verliere ich Marge, ohne es zu merken?

Weniger Lebensmittel im Müll B3, B7

≈ 25–270 €

Vorbereitung je Artikel aus der Prognose, Bestand ≈ und Bestellvorschlag, die Inventur zeigt Schwund – damit weniger übrig bleibt und verdirbt.

Rechnet mit dem Export deiner bisherigen Kasse. So aktuell wie ihr letzter Export. Wirkt nur, wenn du nach den Vorschlägen vorbereitest und bestellst.

  1. Dein Umsatz im Monat, brutto deine Eingabe38.000,00 €
  2. netto, vorsichtig mit 19 % (÷ 1,19) gerechnet31.932,77 €
  3. Wareneinsatz vom Netto-Umsatz – Branchenwert, weil du keinen eingetragen hast Branchenwert Bundesfinanzministerium26–28 %
  4. Wareneinsatz im Monat gerechnet≈ 8.300–8.950 €
  5. Davon frische Lebensmittel (der Rest: Getränke in Flaschen u. Ä.) Annahme50–67 %
  6. Davon landet im Müll – gewogen in Österreich (14 %), vom Einkauf in Großbritannien (18 %) Beleg United Against Waste Österreich14–18 %
  7. Lebensmittel im Müll, im Monat gerechnet≈ 580–1.100 €
  8. Messprogramme in deutschen Betrieben senkten den Abfall um Beleg Kompetenzzentrum für Ernährung (KLAV)10–25 %
  9. Tresen wiegt keinen Abfall, sondern plant Vorbereitung und Bestand – unten die halbe Wirkung Annahme50–100 %
  10. Weniger Wareneinsatz im Monat gerechnet≈ 25–270 €

Personal nach Bedarf B4, B5

nicht gerechnet

Bedarf je Stunde aus Reservierungen und Umsatz, Personalkosten-Ampel je Standort, Autopilot-Vorschlag für die Woche.

Rechnet mit dem Export deiner bisherigen Kasse.

Für die Gastronomie ist nicht unabhängig gemessen, wie viel Personalkosten eine solche Planung spart: Im Handel wirkt sie über mehr Umsatz, für Restaurants gibt es nur eine Modellrechnung und Anbieter-Angaben. Zum Einordnen: Ein Prozentpunkt weniger Personalquote wären bei dir ≈ 320 € im Monat – ob Tresen das schafft, ist nicht belegt.
  1. Dein Umsatz im Monat, brutto deine Eingabe38.000,00 €
  2. netto, vorsichtig mit 19 % (÷ 1,19) gerechnet31.932,77 €
  3. Personalquote vom Netto-Umsatz – Branchenwert 2024, ohne mitarbeitende Inhaber Branchenwert Eurostat, Strukturelle Unternehmensstatistik sbs_ovw_act (Daten von Destatis), eigene Quote aus Personalaufwand und Nettoumsatz32,8 %
  4. Zum Einordnen: Personalkosten im Monat gerechnet≈ 10.450 €
  5. Zum Einordnen: ein Prozentpunkt davon gerechnet≈ 320 €

Rezepturen und Karte B1, B2

nicht gerechnet

Wareneinsatz je Artikel, ein Hinweis mit Ausgleichspreis, wenn der Einkauf teurer wird, Renner und Ladenhüter mit Vorschlag.

Rechnet mit dem Export deiner bisherigen Kasse.

Belegt ist nur, dass die Gestaltung der Karte allein nichts Messbares ändert. Für Preis und Platzierung zusammen gibt es einen kleinen Umsatzeffekt in einer Steakhaus-Kette – nicht prüfbar und nicht übertragbar. Was du mit den Zahlen tust, entscheidest du; darum rechnen wir nichts.
C · Weniger Verluste≈ 0–10 €

Was rinnt mir durch die Finger?

No-Show-Schutz C1

≈ 0–10 €

Erinnerung vorab an Gäste, die sie bei der Buchung wählen, „Ich komme“ oder „Ich sage ab“ per Link, No-Show-Historie je Gast.

Im Pilot nutzbar, neben deiner Kasse. Der Versand braucht einen Mail- oder SMS-Anbieter – noch nicht eingerichtet, bis dahin protokolliert Tresen nur. Anzahlung und Kartengarantie sind ohne Zahlungsanbieter aus und hier nicht gerechnet.

  1. Reservierungen im Monat deine Eingabe400
  2. No-Show-Quote – gemessen in Deutschland von einem Reservierungsanbieter; Vorgabe, trag deine eigene ein Beleg Resos1,3 %
  3. Nicht erschienen im Monat gerechnet≈ 5,2
  4. Davon hatten eine Erinnerung gewählt (in Tresen nie vorausgewählt) Annahme30–60 %
  5. Eine Erinnerung senkt das Nichterscheinen – bei Arztterminen; dass es im Restaurant genauso wirkt, ist eine Annahme Beleg Robotham u. a.25–34 %
  6. Weniger leere Tische im Monat gerechnet≈ 0,4–1,1
  7. Dein Ø Bon deine Eingabe18,50 €
  8. netto (÷ 1,19) gerechnet15,55 €
  9. Ein leerer Tisch kostet einen Bon Annahme1 Bon
  10. Wareneinsatz vom Netto-Umsatz – Branchenwert, weil du keinen eingetragen hast Branchenwert Bundesfinanzministerium26–28 %
  11. Davon bleibt nach dem Wareneinsatz gerechnet72–74 %
  12. Tische, die nicht ohnehin Laufkundschaft bekommen – nicht belegt Annahme50–75 %
  13. Weniger verlorener Rohertrag im Monat gerechnet≈ 0–10 €
D · Weniger Schreibtisch≈ 4–8,5 Std. · ≈ 75–160 € · Annahme

Wie viele Abende sitze ich am Schreibtisch? Hier rechnen wir mit deinen eigenen Stunden und einer Annahme – darum steht die Zeit getrennt von der belegten Summe.

Dienstplan und Absprachen B4, D3

≈ 3–6,5 Std. · ≈ 60–130 €

Der Autopilot schlägt die Woche vor (Bedarf, Verträge, Arbeitszeitgesetz); Tausch, Urlaub und Verfügbarkeit beantragt das Team am Handy statt per Telefon.

Die Wirkung ist nirgends unabhängig gemessen – das Ergebnis ist eine Annahme und zählt nicht zur belegten Summe.

Im Pilot nutzbar, neben deiner Kasse.

  1. Dein Aufwand heute je Woche deine Eingabe3 Std.
  2. je Monat (× 52 ÷ 12) gerechnet13 Std.
  3. Davon nimmt dir Tresen ab – nirgends unabhängig gemessen Annahme25–50 %
  4. Weniger Schreibtisch im Monat gerechnet≈ 3–6,5 Std.
  5. Stundensatz – Vorgabe: Ø Bruttostundenlohn im Gastgewerbe Beleg Destatis18,77 €
  6. Wert im Monat gerechnet≈ 60–130 €

Stundenzettel, Zuschläge, Lohn D2, B6

≈ 1–2 Std. · ≈ 15–40 €

Stunden kommen aus der Stempeluhr, Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge rechnet Tresen, der Export geht als Datei an DATEV Lohn.

Die Wirkung ist nirgends unabhängig gemessen – das Ergebnis ist eine Annahme und zählt nicht zur belegten Summe.

Im Pilot nutzbar, neben deiner Kasse. Der Lohn-Export ist ein Entwurf – einmal mit deinem Lohnbüro abstimmen.

  1. Dein Aufwand heute im Monat deine Eingabe4 Std.
  2. Mitarbeitende deine Eingabe15
  3. Zum Einordnen: je Person im Team und Monat gerechnet16 Min.
  4. Davon nimmt dir Tresen ab – nirgends unabhängig gemessen Annahme25–50 %
  5. Weniger Schreibtisch im Monat gerechnet≈ 1–2 Std.
  6. Stundensatz – Vorgabe: Ø Bruttostundenlohn im Gastgewerbe Beleg Destatis18,77 €
  7. Wert im Monat gerechnet≈ 15–40 €
Bewusst nicht eingerechnet12 Funktionen
  • Dazu passt A1Hängt an der Tresen-Kasse. Die ist ohne zertifizierte TSE nur Ausblick – wir rechnen sie nicht mit.
  • Menüs und Zeitpreise A2Hängt an der Tresen-Kasse. Die ist ohne zertifizierte TSE nur Ausblick – wir rechnen sie nicht mit.
  • Gutscheine A3Hängt an der Tresen-Kasse. Die ist ohne zertifizierte TSE nur Ausblick – wir rechnen sie nicht mit.
  • Stempelkarte A4Hängt an der Tresen-Kasse. Die ist ohne zertifizierte TSE nur Ausblick – wir rechnen sie nicht mit. Gesammelt wird am digitalen Beleg.
  • Abholung A8Läuft über Karte und Kasse – Ausblick, nicht gerechnet.
  • Bewertungs-Einladung A9Steht auf dem digitalen Beleg der Tresen-Kasse – Ausblick, nicht gerechnet.
  • Storno-Wächter und Kassendifferenz C2, C3Hängt an der Tresen-Kasse. Die ist ohne zertifizierte TSE nur Ausblick – wir rechnen sie nicht mit.
  • DATEV-Export Buchhaltung D1Bucht aus Kasse und Kassenbuch der Tresen-Kasse – Ausblick, nicht gerechnet.
  • Rückhol-Aktionen A10Nicht gebaut: Werbung an Gäste nur mit Double-Opt-in, und dafür fehlt der Mail-Versand.
  • Gruppen mit Vorbestellung A5Macht große Tische planbar; eine gemessene Wirkung auf Umsatz oder Ausfälle haben wir nicht gefunden. Anzahlung nur mit Zahlungsanbieter.
  • Arbeitszeit-Wächter B5Schützt vor Bußgeldern und Nachzahlungen. Wie wahrscheinlich die für einen einzelnen Betrieb sind, lässt sich nicht seriös in Euro je Monat schätzen.
  • Inhaber-Bericht D5Spart Suchen und zeigt, was zu tun ist. Wie viel Zeit das spart, ist nirgends gemessen.

So rechnen wir

Lieber zu wenig als zu viel.

  1. 1

    Netto, mit 19 %

    Deine Kasse zeigt brutto. Wir rechnen auf netto mit 19 % – auch für Speisen, die nur 7 % tragen. Das macht jede Schätzung etwas kleiner, nie größer.

  2. 2

    Nur was übrig bleibt

    Ein Gast mehr bringt nicht seinen ganzen Bon, sondern den Bon minus Ware. Darum zählt bei Umsatz und Verlusten nur der Rohertrag nach deinem Wareneinsatz.

  3. 3

    Spanne statt Punkt

    Die untere Grenze nimmt den vorsichtigsten belegten Wert und die vorsichtigen Annahmen, die obere den höheren. Gerundet wird nach außen: unten ab, oben auf.

  4. 4

    Annahmen heißen Annahmen

    Wo eine Brücke zwischen Quelle und deinem Betrieb nötig ist, steht im Rechenweg „Annahme“ – mit dem Wert, den wir angenommen haben.

  5. 5

    Zeit: deine Stunden, getrennt

    Wie viel Schreibtisch ein Programm spart, hat niemand unabhängig gemessen. Darum rechnen wir mit deinen eigenen Stunden und der Annahme „ein Viertel bis die Hälfte“ – und zählen das nicht zur belegten Summe. Euro werden daraus mit deinem Stundensatz; Vorgabe ist der Ø Bruttostundenlohn im Gastgewerbe (18,77 €, Destatis).

  6. 6

    Eine Ausnahme, gekennzeichnet

    Eine No-Show-Quote je Reservierung hat in Deutschland nur ein Reservierungsanbieter gemessen: 1,3 %. Wir nehmen sie als Vorgabe, weil sie die Schätzung klein macht – trag deine eigene ein.

  7. 7

    Die Kasse rechnen wir nicht

    Was an der Tresen-Kasse hängt – Dazu passt, Gutscheine, Stempelkarte, Wächter, Buchhaltungs-Export –, bleibt draußen, bis die Kasse eine zertifizierte TSE hat und verkauft werden darf.

Nach drei Monaten

Dann zählt, was gemessen ist.

Der Rechner schätzt mit fremden Zahlen. Tresen misst danach mit deinen: Der Inhaber-Bericht vergleicht jeden Tag mit gleichen Wochentagen und dem Vorjahr, die Umsatz-Auswertung den Ø Bon über gleich lange Zeiträume, das Reservierungsbuch die No-Show-Quote der letzten 28 Tage gegen die 28 davor. Wo es zu wenige Daten sind, steht dort „zu wenig Daten“ – nicht eine beruhigende Zahl.

Quellen

Jede Zahl, mit der der Rechner rechnet oder die er zeigt.

Abgerufen am 22.10.2026 – jede mit ihrer Güte.

Güte „hoch“: Studie mit Gutachten, amtliche Statistik oder Umfrage mit genannter Methode. „Mittel“: Verband oder Fachpresse ohne klare Methode. „Anbieter-Angabe“: Blog, Messung oder Fallstudie eines Software-Anbieters – damit rechnen wir keine Wirkung.

  1. Wareneinsatz vom Umsatz ohne Umsatzsteuer, Mittelsätze der amtlichen Richtsatzsammlung

    Café 26 % (16–35 %), Gaststätte 28 % (20–36 %)

    Bundesfinanzministerium – Richtsatzsammlung 2025 (zitiert nach rechnungswaechter.de und super44.ai)

    2025 · DE · Güte: mittel · zu B1

    Amtlich, aus Betriebsprüfungen. Das BMF-PDF war beim Abruf nicht lesbar; die Werte stammen aus zwei Sekundärquellen, die rechnerisch übereinstimmen. Café bis 250.000 € Umsatz 26 %, darüber 25 %.

  2. Personalaufwand (Löhne und Sozialabgaben) vom Nettoumsatz, Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Cafés (WZ 56.10)

    32,8 % (2024) · 30,4 % (2023) · 29,6 % (2022)

    Eurostat, Strukturelle Unternehmensstatistik sbs_ovw_act (Daten von Destatis), eigene Quote aus Personalaufwand und Nettoumsatz

    2024 · DE · Güte: hoch · zu B4

    141.777 Unternehmen. Ohne die Arbeit mitarbeitender Inhaber – wo der Chef selbst mitarbeitet, liegt die echte Quote höher. Cafés sind nicht getrennt ausgewiesen.

  3. Ø Bruttostundenverdienst im Gastgewerbe, Vollzeit, ohne Sonderzahlungen

    18,77 € je Stunde

    Destatis – Durchschnittliche Bruttoverdienste und Arbeitszeiten, Stichmonat April 2025

    2025 · DE · Güte: hoch · zu D2, D3

    Lohn von Arbeitnehmern, nicht der Wert der Inhaber-Stunde. Bewusst nicht die Arbeitskosten von 27,40 € – die würden die Ersparnis größer machen.

  4. Gemessene No-Show-Quote je Reservierung in deutschen Restaurants

    1,30 % (58.523 Reservierungen in 51 Restaurants)

    Resos – Restaurant no-show rate: the Resos No-Show Index

    2026 · DE · Güte: Anbieter-Angabe · zu C1

    Messung eines Reservierungsanbieters (Aug. 2025–Jul. 2026), Methode offengelegt; zählt nur eingetragene No-Shows, eher zu niedrig. Eine unabhängige Quote je Reservierung gibt es nicht. Der Rechner nimmt sie nur als Vorgabe, weil sie die Schätzung klein macht – trag deine eigene ein.

  5. Gastronomen in NRW, die No-Shows aus eigener Erfahrung kennen

    86,8 % · 64,3 % sagen: hat sich verschärft

    DEHOGA NRW – No-Shows belasten das Gastgewerbe in NRW und nehmen zu

    2025 · DE (NRW) · Güte: mittel · zu C1

    250 Befragte, Methode nicht genannt. Misst Betroffenheit, keine Quote je Reservierung.

  6. Warum Gäste in Deutschland nicht erscheinen

    35 % vergessen · 30 % kurzfristig umgeplant · 17 % doppelt gebucht

    Gastgewerbe-Magazin – No-Shows: Wenn leere Tische die Kalkulation durchkreuzen (Umfrage OpenTable/WALR)

    2025 · DE · Güte: Anbieter-Angabe · zu C1

    Online, 513 Befragte, die in den letzten zwei Jahren nicht erschienen sind. „Vergessen“ ist genau der Grund, gegen den eine Erinnerung hilft.

  7. Digitale Erinnerungen vor Arztterminen senken das Nichterscheinen

    −25 % (Risikoverhältnis 0,75; 15 % statt 21 %)

    Robotham u. a. – Using digital notifications to improve attendance in clinic: systematic review and meta-analysis, BMJ Open

    2016 · international · Güte: hoch · zu C1

    21 Studien in der Metaanalyse, rund 16.000 Patienten. Arzttermine, nicht Restaurants – die Übertragung ist eine Annahme.

  8. SMS-Erinnerungen vor Arztterminen: mehr Patienten erscheinen

    Erscheinen 67,8 % → 78,6 %; Nichterscheinen also ≈ −34 %

    Gurol-Urganci u. a. – Mobile phone messaging reminders for attendance at healthcare appointments, Cochrane Review CD007458

    2013 · international · Güte: hoch · zu C1

    7 Studien, 5.841 Teilnehmende, Evidenz „niedrig bis mittel“. Die −34 % sind aus den Quoten umgerechnet (32,2 % → 21,4 %).

  9. Reservierungen mit zugestellter SMS-Erinnerung (Restaurants)

    16 % weniger erfasste No-Shows

    Resos – Restaurant no-show rate: the Resos No-Show Index

    2026 · international · Güte: Anbieter-Angabe · zu C1

    46.884 Reservierungen in 257 Restaurants, nur beobachtet, keine Ursache belegt. Gezeigt, nicht gerechnet.

  10. Anteil der ausgegebenen Speisen, der im Abfall landet (gewogen, je Betriebsart im Schnitt)

    14–22 % (einzelne Betriebe 3–46 %)

    United Against Waste Österreich – Ergebnisse der Testerhebung (mit BOKU Wien und FH Oberösterreich)

    2015 · AT · Güte: hoch · zu B3, B7

    50 Betriebe, davon 13 Gastronomie, je ein Tag gewogen, ohne Vorbereitungsabfälle. Gemessen nach Gewicht, nicht nach Euro.

  11. Anteil des eingekauften Essens, den Gastgewerbe und Außer-Haus-Verpflegung wegwerfen

    18 % im Schnitt

    WRAP – The benefits of reducing food waste (Hospitality and Food Service)

    2023 · UK · Güte: mittel · zu B3, B7

    Seite von WRAP mit Verweis auf eigene Erhebungen; das Studien-PDF war nicht lesbar.

  12. Weniger Lebensmittelabfall in Modellbetrieben des Dialogforums Außer-Haus-Verpflegung (Messen und Maßnahmen)

    Ø −25 %, je Betrieb −10 % bis −52 %

    Kompetenzzentrum für Ernährung (KLAV) – Dialogforum Außer-Haus-Verpflegung (BMEL, WWF, FH Münster, United Against Waste)

    2019–2021 · DE · Güte: mittel · zu B3, B7

    12 Modellbetriebe, 7 mit vollständiger Messung, rund 500.000 Einzelmessungen; vor allem Betriebsverpflegung, Hotels, Pflege – kaum Restaurants. Zum Vergleich: 114 Restaurants sparten in einem Jahr 26 % (Champions 12.3, 2019, Selbstauskunft).

  13. Bedarfsgerechte Personalplanung: was unabhängig gemessen ist

    Handel: mehr Umsatz (Gap-Experiment +7 %), keine geringeren Personalkosten belegt

    University of Chicago – Stable scheduling increases sales and employee productivity (Feldexperiment bei Gap, 28 Filialen)

    2018 · USA · Güte: hoch · zu B4

    Handel, nicht Gastronomie. Für Restaurants gibt es nur eine Modellrechnung (−12,3 % Personalkosten, ein Betrieb in der Türkei) und Anbieter-Angaben.

  14. Was die Kartengestaltung allein bewirkt

    kein messbarer Unterschied bei den verkauften Gerichten

    Kincaid & Corsun – Are consultants blowing smoke? An empirical test of the impact of menu layout on item sales, IJCHM 15(4)

    2003 · USA · Güte: hoch · zu B2

    Feldexperiment über vier Monate. Für Preis und Platzierung zusammen gibt es einen kleinen Umsatzeffekt in einer Steakhaus-Kette (Noone & Cachia 2020) – die Zahl war nicht im Volltext prüfbar.

  15. Bessere Tischzuweisung statt „wer zuerst kommt“ (Modellrechnung)

    +0,11–2,22 % Umsatz bei niedriger, +7,65–13,13 % bei hoher Auslastung

    Bertsimas & Shioda – Restaurant Revenue Management, Operations Research 51(3)

    2003 · USA · Güte: hoch · zu A7

    Wirkt fast nur, wenn Gäste abgewiesen werden. Wie oft das bei dir ist, weiß der Rechner nicht.

  16. Zeit für Bürokratie im Mittelstand (alle Branchen)

    Median 15 Std. im Monat oder weniger; Mittel ≈ 32 Std.

    KfW Research – Sieben Prozent der Arbeitszeit im Mittelstand für bürokratische Prozesse

    2025 · DE · Güte: hoch · zu D1, D2, D3

    Rund 10.000 Unternehmen. Kein eigener Wert fürs Gastgewerbe; der DEHOGA Baden-Württemberg nennt 12,2 Std. je Woche (Selbstauskunft).

  17. Dienstplanung je Standort und Woche vor und nach einem Dienstplan-Programm (Kundenaussage)

    zwei Stunden → etwa 30 Minuten

    Shiftbase – Dienstplaner

    o. J. · NL · Güte: Anbieter-Angabe · zu B4, D3

    Eine Kundenaussage, keine Messung. Unabhängig gemessen ist der Zeitaufwand fürs Planen in der Gastronomie nirgends – darum rechnet der Rechner mit deinen eigenen Stunden.

Lieber selbst messen?

Pilotbetriebe nutzen Tresen drei Monate ohne Kosten – genug Zeit, damit der eigene Bericht zeigt, was die Schätzung nur vermuten kann.